Polonnaruwa

Die antike Stadt Polonnaruwa gehört mit Anuradhapura und Kandy zum kulturellen Dreieck Sri Lankas. Einst Hauptstadt des mächtigen Königreiches Ceylon nach der Zerstörung Anuradhapuras, gibt es dort heute prächtige Ruinen und architektonische Zeitzeugen aus den Jahrzehnten nach 993 zu bestaunen.

Das Areal dieses UNESCO-Weltkulturerbe ist riesig und beherbergt steinerne Tempelfiguren, antike Bewässerungssysteme, Buddhastatuen und 1000 Jahre alte Stupas. Als große architektonische und künstlerische Blütezeit der Klosterstadt gelten die Jahre 1154 bis 1196. 1293 verlor Polonnaruwa mit dem Wegzug des Regenten endgültig seine Bedeutung und fiel in tiefen Dornröschenschlaf, bis die Briten die Klosterstadt gegen 1890 Stück für Stück vom Dschungel freimachten, der die Ruinen überwuchert hatte.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Polonnaruwa

Das Areal der „Heiligen Stadt“ unterteilt sich in vier Zonen: Zitadelle, Königsstadt, Nordgruppe und Südgruppe. Einige wichtige Besucher- und Verhaltenshinweise haben wir nachfolgend zusammen getragen:

Zitadelle und Palastbezirk Polonnaruwas

Dieser Bereich wurde zur Hochzeit Polonnaruwas unter Parakramabahu I. (1154-1187) begonnen und unter Nissanka Malla (1187-1196) erweitert. Die gewaltige Zitadelle, die Residenz der Könige, war ursprünglich mehrstöckig. Heute sind nur noch die massiven Wände des 46×46 m großen Erdgeschosses erhalten, da die darüber liegenden Stockwerke aus Holz gebaut waren.

#author#Maria Michel#/author#Palastruinen in Polonnaruwa

An die Zitadelle schließen sich die Königliche Ratshalle und das Prinzenbad an. Beide Gebäude beeindrucken mit kunstvollen Friesen von Löwen, Elefanten und krokodilartigen Fabelwesen, die teils als Dekoration, teils als Wasserspeier für das Badebecken fungieren.

Nissanka Malla ließ den Palastbereich u.a. um eine weitere sehenswerte Königliche Ratshalle, ein Bad und die große Audienzhalle erweitern. Dieser Bereich wurde zur Hochzeit Polonnaruwas unter Parakramabahu I. (1154-1187) begonnen und unter Nissanka Malla (1187-1196) erweitert.

Die gewaltige Zitadelle, die Residenz der Könige, war ursprünglich mehrstöckig. Heute  sind nur noch die massiven Wände des 46×46 m großen Erdgeschosses erhalten, da die darüber liegenden Stockwerke aus Holz gebaut waren.

An die Zitadelle schließen sich die Königliche Ratshalle und das Prinzenbad an. Beide Gebäude beeindrucken mit kunstvollen Friesen von Löwen, Elefanten und krokodilartigen Fabelwesen, die teils als Dekoration, teils als Wasserspeier für das Badebecken fungieren.

Königsstadt Polonnaruwas

#author#Franziska Timmel#/author#Buddha in Polonnaruwa

Auf der mit Löwen, Schlangen und Blumenranken reich verzierten „Terrasse der Zahnreliquie“ befinden sich verschiedene Reliquienhäuser, Pavillons und Statuen. Hier wurde der heilige Backenzahn Buddhas aufbewahrt, als er nach dem Ende Anuradhapuras nach Polonnaruwa gebracht worden war.

Neben buddhistischen Heiligtümern sind in der alten Königsstadt auch hinduistische Relikte zu bewundern, die teilweise bereits erbaut waren, als der König seinen Sitz von Anuradhapura nach Polonnaruwa verlagerte. Nissanka Malla ließ den Palastbereich u.a. um eine weitere sehenswerte Königliche Ratshalle, ein Bad und die große Audienzhalle erweitern.

Nordgruppe Polonnaruwas

#author#Maria Michel#/author#Die Stupa Rankot Vihara

Nördlich der Königsstadt beginnt der Bereich der großen Klöster, die zum Großteil ebenfalls unter Parakrambahu I. (1154-1187) errichtet wurden:

  • Menik Vihara, das Edelsteinkloster
  • Rankot Vihara mit dem höchsten Dagoba der Stadt
  • Alahana Parivena mit der riesigen Versammlungshalle der Mönche und dem kunstvollen Statuenhaus Lankatilaka
  • Kiri Vihara
  • Gal Vihara mit den vier in Granit gemeißelten Buddhafiguren, die in puncto Kunstfertigkeit ihresgleichen suchen
  • Jetavana Vihara: Dieses Kloster ist zwar größtenteils verschwunden, was jedoch bis heute erhalten ist, sind die Stuckverzierungen und Wandmalereien des Statuenhauses Tivanka Pilimage

Südgruppe Polonnaruwas

2,5 km südlich der alten Königsstadt befinden sich die Ruinen des terrassenartig angelegten Klosters Potgul Vihara.

Beste Reisezeit und Klima in Polonnaruwa

Dezember bis März sind die trockensten Reisemonate in Polonnaruwa. Die Tagestemperaturen liegen in diesem Zeitraum bei ca. 30 Grad, wobei es gerade im März mit bis zu 34 Grad sehr heiß werden kann. Nachts sinkt das Thermometer nicht unter 22 Grad. Im Zeitraum Dezember bis März bietet sich eine Weiterreise zu den Stränden der Südküste Sri Lankas an.

Auch von Juli bis September sind die Niederschläge gering, die nächtlichen Temperaturen allerdings etwas höher als im europäischen Winter. Wer zu dieser Zeit reist, kann seine Route wunderbar in den Minneriya-Nationalpark und an die Strände der Ostküste fortsetzen.

Die meisten Niederschläge fallen in den Monaten April bis Juni und Oktober/November.

Reiserouten durch Polonnaruwa

Es bestehen Bus- und Zugverbindungen nach Kandy (3,5 Stunden), Anuradhapura (3 Stunden) und Colombo (6 Stunden). Alle Zugstrecken sind allerdings immer mit Umsteigen verbunden. Sowohl der Bahnhof als auch der Busbahnhof Polonnaruwas liegen 3 km entfernt im Stadtteil Kaduruwela.

Polonnaruwa ist ein Tagesausflugsziel und lohnt sich als Besuchsstätte zwischen Sigirya/Dambulla und dem Gal Oya-Nationalpark. Ein strategisch günstiger Übernachtungsort für einen Polonnaruwa-Besuch ist der Ort Giritale.

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