Kandy

In Kandy wird DAS buddhistische Heiligtum Sri Lankas aufbewahrt und verehrt – ein Backenzahn des Buddha. Für Singhalesen ist die relativ große Stadt im zentralen Hochland Sri Lankas der Inbegriff des Nationalgefühls, da es die Stadt über mehrere Jahrhunderte geschafft hat, sich gegen die niederländischen und britischen Kolonialmächten unterwerfen zu lassen.

In Kandy kann man als Reisender dem täglich gelebten srilankischen Buddhismus nachspüren. Außerdem machen gerade auch das zauberhaften Umland mit seinen sanften Hügeln und das angenehme Klima die Stadt zu einer Oase des Wohlfühlens – auch wegen des frischen Stadtklimas, seinen verwinkelten Gässchen und den Kolonialhausfassaden.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Viele Wege und Rundreisen führen durch die Hügel-Stadt Kandy. Was man dort erlebt und sehen wollte, haben wir als Top 5 aufgelistet:

  1. Jährlich im Juli/August steht Kandy ganz im Zeichen des Tempelfestes Kandy Perahera, das seinesgleichen sucht: in einer prachtvollen Parade wird die Zahnreliquie des Buddha rund um die Stadt getragen.
  2. Einen besonderen Reiz hat der im 19. Jahrhundert angelegte Kandy-See. Unser Tipp: Vom Südufer aus man einen wunderbaren Blick auf den Zahntempel, sein Spiegelbild im See und die Berge im Hintergrund.
  3. Unbedingt sollte man eine Vorführung der Kandy-Tänze einplanen. In verschiedenen Veranstaltungsräumen gibt es jeden Spätnachmittag eine Aufführung, die durch Akrobatik und Kunstfertigkeit beeindruckt.
  4. #author#Franziska Timmel#/author#Trommler im Zahntempel von Kandy

    Auch den idyllisch von grünen Bäumen umgebenen Zahntempel selbst kann man täglich besuchen. Erwarten darf man kunstvoll bemalte Wände, fein gearbeitete Elfenbeinschnitzereien, Silber und Gold. Unser Tipp: Dreimal täglich rufen die Trommler eindringlich zur sogenannten „Puja“, der Anbetung. Wer zu einer dieser Zeiten im Tempel ist, kann gemeinsam mit hunderten Gläubigen einen kurzen Blick auf die aufwändig verhüllte Zahnreliquie werfen. Wirklick zu Gesicht bekommt man den vermeintlichen Backenzahn Bhuddas aber nicht, nur seine Aufbewahrungsschatulle.

  • Achtung, es ist auf jeden Fall auf angemessene Kleidung zu achten: kurze Hosen und schulterfreie Tops sind tabu. In Tempeln sind die Schuhe auszuziehen, am besten orientiert man sich an den einheimischen Gläubigen.
  • Man sollte sich nicht vor religiösen Statuen fotografieren (lassen) und sie auch nicht berühren.
  1. Die Umgebung von Kandy begeistert Kultur- und Naturinteressierte gleichermaßen, wo man viele weitere buddhistische und auch hinduistische Tempel und Stupas sowie der Botanische Garten von Peradeniya findet. Unser Tipp: Wer Bewegung und Kultur verbinden möchte, wird einige der umliegenden Tempel und die malerische Landschaft zwischen Hügeln und Reisplantagen auf einer Wanderung zu Fuß erkunden.

Klima und beste Reisezeit für Kandy

Die beste Zeit für einen Besuch von Kandy ist der Reisezeitraum Dezember bis März. Tagsüber klettert das Thermometer dann auf ca. 31 Grad, doch nachts kühlt es auf angenehme 22 Grad ab. Es regnet selten.

Wer das spektakuläre Tempelfest Kandy Esala Perahera im Juli/August besuchen möchte, kann sich ebenso auf sehr gutes Reisewetter einstellen. Die Nächte sind im zwischen Juli und September wärmer als im europäischen Winter und die durchschnittlichen Regentage pro Monat halten sich in Grenzen.

Grundsätzlich ist Kandy aber eine Ganzjahresdestination, der meiste Regen fällt im Oktober und November.

Reiserouten durch Kandy

Wer Kandy in eine Sri Lanka-Rundreise einbetten will, findet hier einige Tourenvorschläge quer durch das zentrale Hochland, egal ob Tierbesichtugungen, Wandern oder Kultur.

  • Aktivurlauber können von Kandy aus eine Trekkingtour in die nahegelegen, 30 bis 40 km entfernten Knuckles Ranges unternehmen. Die zweistündige Anreise erfolgt über kleine idyllische Bergstraßen.
  • Kulturinteressierte zieht es nach Norden zum Löwenfelsen Sigiriya (2 Fahrstunden entfernt) und in die alten Königsstädte Polonnaruwa und Anuradhapura (je ca. 4 Fahrstunden entfernt).
  • Auch eine Weiterreise zu den Teeplantagen im Hochland rund um Nuwara Eliya bietet sich an. Eventuell sogar auf einer unvergleichlichen Fahrt im Zug, der von Nuwara Eliya weiter nach Ella fährt.
  • Nationalparkbesuche: Wer sich noch auf Elefanten- und Leopardenpirsch begeben will, der gelangt über Ella nach Yala, über Anuradhapura nach Wilpattu oder über Ratnapura nach Udawalawe.
  • Wer schon bald die Heimreise antreten muss, der findet auch gute Verbindungen per Bus (3,5 Stunden) oder Bahn (4,5 Stunden) nach Colombo über die Schnellstraße.

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